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Dienstag, 12. Dezember 2017

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1. Saale-Cup 2017 - Das erste offizielle Minigolf-Turnier in Thüringen hat seine Sieger gefunden

19.06.2017

Am vergangenen Sonntag hat in Hohenwarte (Thüringen, Saalfeld-Rudolstadt) das erste offizielle Minigolf-Turnier im Bundesland Thüringen stattgefunden. Da es in Thüringen keinen Minigolvererin gibt, ist die Anlage in der Nähe des Stausees und des Pumpspeicherkraftwerkes die einzige Anlage im gesamten Land, die für offizielle Turniere zugelassen ist.

Spieler aus den Nachbarvereinen am Start:

Der 1. Saale-Cup 2017 war mit 11 Teilnehmern, die aus Hof und den Nachbarvereinen aus Mitterteich und Lichtenfels kamen, leider nicht gut besucht. Dennoch gab es sehr positive Rückmeldungen seitens der Gäste. So wurde beispielsweise der Zustand der Anlage, die im Jahr 2008 fertiggestellt wurde, sehr gelobt. Zudem kam auch der Schwierigkeitsgrad der Anlage gut an: "Es macht Spaß, sich der Herausforderung zu stellen!".

Des Weiteren sind die Gäste mit dem Imbisscafe "ScHoGo" bestens versorgt. Die Speisekarte bietet (fast) alles was das Herz begehrt und auch die Preise stimmen.

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Gute äußere Bedingungen:

Das Wetter zeigte sich zum 1. Saale-Cup von seiner schönsten Seite. Sonnenschein und strahlend blauer Himmel sorgten für ein tolles Turnier. Mit den aufgestellten Pavillions war auch immer genügend Schatten da, falls es in der Sonne mal zu warm wurde.

Spannendes Duell um den Sieg:

Kategorie Herren:

Bei den Herren gab es von Anfang an ein spannendes Duell zwischen Heimspieler Maximilian Schmidt und dem Lichtenfelser Bernd Heublein. Maximilian, der die Anlage sehr gut kennt, konnte in der ersten Runde mit 27 Schlägen die zwischenzeitliche Führung übernehmen, 1 Schlag vor dem amtierenden Bezirksmeister aus Lichtenfels.

Auch in der 2. Runde konnte Maxi dieses Ergebnis bestätigen. Bernd Heublein erwischte eine hervorragende Leistung und konnte mit einer 23 die erste (und einzige) grüne Runde auf der Anlage in einem offiziellen Turnier spielen. Damit stellte er nicht nur den ersten offiziellen Bahnrekord auf, sondern knackte auch die bisherige inoffizielle Bestleistung von 24 Schlägen, die Maximilian noch zwei Tage zuvor im Training erzielte. Den Grundstein für diesen Erfolg legte Heublein vor allem auf der ersten Hälfte der Anlage - Bis zur Bahn 10 benötigte er lediglich 10 Schläge. Nach einer kurzen "Pause" im Mittelfeld konnte er dann auch den durchaus anspruchsvollen Schlussteil der Anlage sehr gut meistern. Ab Bahn 14 konnten nur die Brücke (Bahn 14) und der Blitz (Bahn 18) nicht mit einem Ass abgeschlossen werden. Durch diese Leistung konnte sich der Lichtenfelser nach vorne auf den 1. Platz spielen und hatte nun 3 Schläge Vorsprung auf den Mitfavoriten.

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Maximilian Schmidt (PTSV Hof) beim Schlag an den Passagen (Bahn 2)

In der dritten Runde blieb es weiter spannend. Während Maximilian sehr gut in die Runde 3 startete, erwischte Bernd einen durchwachsenen Start. Im Mittelfeld der Anlage konnte er dann zwar einen guten Eindruck vermitteln, jedoch gelang ihm auf den letzten sehr anspruchsvollen 6 Bahnen nur noch ein einziges Ass. Dadurch musste er mit 30 Schlägen einen kleinen Rückschlag hinnehmen.

Maximilian konnte das nutzen und mit erneuten 27 Schlägen 3 Zähler aufholen und somit ausgleichen. Nach dem 3. Durchgang waren demnach beide Spieler schlaggleich und der letzte Durchgang musste über den Sieg entscheiden.

Da beide Spieler in der ersten Hälfte sehr gut spielten, sah alles nach einem Kampf bis zur letzten Bahn aus. So hatten beide Spieler nach 9 Bahnen nur 3 Zweier zu verzeichnen. An Bahn 10 fiel jedoch die Vorentscheidung. Nachdem Bernd Heublein den Mittelhügel erfolgreich mit einem Ass abschließen konnte, unterlief Maxi ein gravierender Fehler. Nachdem der erste Schlag knapp das Loch verfehlte, musste er am Ende mit einer 5 leben. Damit konnte der Lichtenfelser gleich 4 Zähler Vorsprung heraus holen. Danach war für Maximilian nicht mehr viel zu machen. Bernd Heublein spielte klasse weiter und verpasste mit einer 2 an Bahn 18 denkbar knapp die nächste grüne Runde. Er benötigte 25 Schläge. Maxi hingegen gelangen nur noch 3 Asse und zudem patzte Maxi wie in den 3 Runden zuvor erneut an der durchaus schwierigen Mausefalle (Bahn 16). Dadurch musste er mit 31 Schlägen nun auch eine schwarze Runde hinnehmen.

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Bernd Heublein (1. FMGC Lichtenfels) beim Schlag am Geradschlag (Bahn 1)

Am Ende konnte sich Bernd Heublein mit 106 Schlägen durchsetzen. Maximilian Schmid belegte mit 112 Schlägen den 2. Rang. Platz 3 belegte Heinrich Endres (1. FMGC Lichtenfels) mit 136 Schläge. Marwin Throne vom PTSV Hof, der ebenfalls als Mitfavorit gehandelt wurde, erwischte keinen guten Tag und musste sich mit 138 Schlägen mit Rang 4 zufrieden geben.

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Die besten 3 Spieler bei den Herren (v.l.n.r.: Maximilian Schmidt (Hof), Bernd Heublein, Heinrich Endres (beide Lichtenfels)

Durchaus bemerkenswert ist, dass es außer den beiden Spielern niemandem gelungen ist, weniger als 30 Schläge in einer Runde zu benötigen. Dadurch zeigt sich, dass die Anlage zwar gute Ergebnisse zulässt, aber keine Asse zu verschenken hat. Vor allem die Bahnenstatistik zeigt, dass die zwei Bahnen Rohrhügel und Mausefalle durchaus über den Turnierausgang entscheiden können.

Paarwertung:

Spannend war es auch in der Paarwertung. Mit 60 Schlägen übernahmen nach Runde 1 Bernd Heublein und Moritz Sesselmann die Führung, dicht gefolgt von Hannelore und Heinrich Endres (63), sowie Maximilian Schmidt und Marwin Throne (65). In der 2. Runde konnten die beiden Lichtenfelser ihre Führungsrolle behaupten und sich mit einer 55 ihren Vorsprung ausbauen. Die zweite Lichtenfelser Paarung (Endres/Endres) verschlechterte sich leicht um 3 Schläge und musste damit einen Platz einbüßen. Auf den 2. Rang setzten sich mit einer 61er Runde die beiden Heimspieler Schmidt/Throne.

In der 3. Runde musste die Paarung Heublein/Sesselmann einen herben Rückschlag hinnehmen. Da sich beide Spieler deutlisch verschlechterten, kamen sie ingesamt nicht über 68 Schläge hinaus. Die Paarung Schmidt/Throne hingegen konnte sich deutlich verbessern und benötigte 58 Schläge. Damit kamen sie auf einen einzigen Schlag an die beiden Lichtenfelser heran. Die Paarung Endres/Endres benötigte 63 Schläge. Dadurch vergrößerte sich der Rückstand auf Platz 2 von 3 auf 8 Zähler.

Die letzte Runde sollte also auch in der Paarwertung über den Sieg entscheiden. Nachdem zuerst Bernd Heublein mit einer 25 ein Ausrufezeichen setzte, konnte Maximilian Schmidt mit einer 31 nicht überzeugen. Moritz Sesselmann verschlechterte sich jedoch auch und benötigte 41 Schläge. Dadurch war die sehr gute Runde von Heublein umso wichtiger. Mit einer 66er Runde konnte die Paarung nur ihr drittbestes Ergebnis erzielen. Damit blieb den beiden Heimspielern noch die Chance auf den Sieg. Jedoch konnte Marwin Throne, der keinen guten Tag erwischte, diese Chance nicht nutzen. Er benötigte 35 Schläge und damit standen in der Paarwertung ebenfalls 66 Schläge auf dem Tableau. Damit sicherten sich die beiden Lichtenfelser am Ende denkbar knapp mit einem Schlag Vorsprung den Sieg. Die Paarung Endres/Endres sicherte sich mit 70 Schlägen den dritten Rang.

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Die besten Paarungen in der Paarwertung (v.l.n.r.: Maximilian Schmidt & Marwin Throne (Hof), Bernd Heublein & Moritz Sesselmann, Heinrich & Hannelore Endres (beide Lichtenfels)

Kategorie Damen:

Bei den Damen waren 3 Spielerinnen am Start. Nach 4 Durchgängen konnte sich hier Hannelore Endres (Lichtenfels) mit 126 Schlägen deutlich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Mit dem Ergebnis belegte sie in der Gesamtwertung ohne Trennung der Kategorien den 3. Rang.
Mit 164 Schlägen belegte Barbara Schmidt vom 1. MGC Mitterteich den 2. Platz. Den 3. Platz erreichte Sophie Schmidt (Minigolf Card) mit 208 Schlägen.

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Die besten 3 Spielerinnen bei den Damen (v.l.n.r.: Barbara Schmidt (Mitterteich), Hannelore Endres (Lichtenfels), Sophie Schmidt (MinigolfCard)

Testlauf für den Landesliga-Spieltag:

Der 1. Saale-Cup bildete mit der Mannschaftswertung den Testlauf für den 4. und letzten Spieltag der Landesliga Nord-Ost, der am 10.09.2017 an gleicher Stelle stattfinden werden.

In der Wertung für gemischte 3+1 Vereinsmannschaften traten der PTSV Hof und der 1. FMGC Lichtenfels an. Obwohl die Lichtenfelser nicht in Top-Besetzung antreten konnten, konnten sie sich mit insgesamt 365 Schlägen den Sieg sichern. Der PTSV Hof zeigte sich noch nicht in Top-Form und erreichte mit 382 Schlägen lediglich Rang 2. Bis auf Maximilian Schmidt gelang es keinem Spieler zu überzeugen. Somit wird man bis zum September noch einiges an Trainingsarbeit vor sich haben, um sich am letzten Spieltag noch den 2. Tabellenplatz sichern zu können. Dafür ist es notwendig, dass man in der Tageswertung mindestens einen Platz besser als Mitterteich 1 ist und mindestens 11 Schläge Vorsprung hat. Bei 10 Schlägen Vorsprung würde es zu einem Mannschaftsstechen kommen.

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Die beiden Teams aus Hof (links) und Lichtenfels (rechts) bei der Siegerehrung

2. Saale-Cup 2018:

Im Jahr 2018 wird der Saale-Cup in die zweite Runde gehen. Der Termin hierfür steht noch nicht genau fest. Geplant ist Ende des 1. bzw. Anfang des 2. Quartals. Der PTSV Hof freut sich, beim 2. Saale-Cup 2018 seine Gäste begrüßen zu dürfen.


 Ergebnisse:

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Bilder:

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Die Live-Ergebnisse (mit Bahnenstatistik) finden Sie zudem unter folgendem Link:

http://ba.minigolfsport.de/turnier3552/result.htm


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