Spielregeln - Minigolf beim PTSV Hof

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Spielregeln

Wissenswertes
 
 
Spielregeln (Kurzfassung)

Die  ausführlichen Regeln stehen auf der Homepage des Deutschen  Minigolfsport Verbandes unter www.minigolfsport.de zum Download bereit.

 
Allgemeines:
Minigolf  wird mit Ball und Schläger auf einer Minigolfanlage gespielt. Zweck  dieses Spieles ist es, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen vom  Abschlag ins Ziel zu bringen.

Ballwahl/Schlag:  
Für  das Spiel an einer Bahn ist pro Spieler jeweils nur ein Ball  zugelassen. Ein Ball, der beim Bespielen einer Bahn so stark beschädigt  wird, dass er nach Ansicht eines Schiedsrichters nicht ordnungsgemäß  weitergespielt werden kann, oder der an einer Bahn verloren geht, wird  unter Anrechnung eines Zusatzpunktes durch einen anderen Ball ersetzt.  Der neue Schlag ist vom letzten Ruhepunkt des beschädigten bzw.  vermissten Balles auszuführen.
Zur Vorbereitung des Schlages ist der  Ball mit der Hand auf das Spielfeld zu legen. Spielerinnen/Spieler der  Seniorenklasse I und II ist es freigestellt, den Ball mit der Hand oder  Schläger auf das Spielfeld zu legen.
Der im Spiel befindliche Ball  darf nur durch einen Schlag mit dem Schläger fortbewegt werden. Er darf  nur aus der Ruhestellung gespielt und vom Schläger nur im Moment des  Schlages berührt werden. Vor jedem Schlag ist Schlagstellung  einzunehmen. Der Schläger ist mit beiden Händen zu führen.
Ein  Schlag ist ausgeführt, wenn der Ball bei Schlagbereitschaft den Schläger  berührt und dadurch in Bewegung versetzt wird . Schläge sind zu werten,  wenn der Ball im Spiel ist. Absichtsloses Berühren des Balles ohne  eindeutige Schlagbereitschaft gilt nicht als Schlag.  

Schlagbereitschaft:
Schlagbereitschaft  liegt vor, wenn der Spieler nach Ausrichten des Schlägers diesen vom  Ball zur Ausführung des Schlages wegführt .

Ball im Spiel:
Ein Ball befindet sich im  Spiel, wenn er durch einen Schlag vom Auflagepunkt der  Abschlagsmarkierung in Bewegung gesetzt wird und auf dem Weg zur  Grenzlinie bzw. Hindernis ist oder nach korrekter Überwindung der  Grenzlinie, wenn er sich innerhalb des Spielfeldes, aber außerhalb des  Zieles befindet

Punkte:
Jeder Schlag  zählt als Punkt. Hat der Ball nach 6 Punkten das Ziel nicht erreicht,  ist ein Zusatzpunkt anzurechnen. Die Höchstpunktzahl an einer Bahn ist 7  .

Spielreihenfolge und Bespielen einer Bahn:
Die Bahnen sind in jedem  Durchgang in der Reihenfolge 1-18 zu bespielen. Eine Bahn darf bespielt  werden, wenn der Vorspieler sein Spiel an der Bahn beendet und sie  verlassen hat.

Abschlag und Ablegen:
An jeder Bahn ist der  Ball zu Beginn des Spiels, oder wenn er die Grenzlinie nicht oder nicht  korrekt überwunden hat, von der Abschlagmarkierung zu spielen. An Bahnen  ohne Hindernisaufbauten ist er auch dann von der Abschlagmarkierung zu  spielen, wenn er dahinter zurückgelaufen ist. In allen anderen Fällen  ist er unter Berücksichtigung der folgenden Bestimmungen von dort  weiterzuspielen, wo er zur Ruhe gekommen ist.
Verlässt der im Spiel  befindliche Ball nach korrekter Überwindung der Grenzlinie die Bahn,  wird er dort wieder eingelegt, wo er sie verlassen hat. Überwindet der  im Spiel befindliche Ball ein etwa vorhandenes zweites oder drittes  Hindernis auf einem nicht vorgesehenen Weg, wird er dort vor dem  Hindernis wieder eingesetzt, wo er seinen korrekten Lauf beendet hat.
Bleibt  ein im Spiel befindlicher Ball an einem Hindernis oder der  Bahnbegrenzung liegen, so darf er nur mit der Hand rechtwinklig abgelegt  werden, soweit dies zur Vorbereitung eines neuen Schlages dient, und  zwar von einem Hindernis in Spielrichtung bis zu 30 cm, in allen anderen  Fällen bis zu 20 cm Abstand.
Ist der im Spiel befindliche Ball in  einem Hindernisaufbau liegen geblieben so muss er in die Richtung  abgelegt werden, aus der er gekommen ist. Läuft ein im Spiel  befindlicher Ball hinter die Grenzlinie zurück und kommt dort zur Ruhe  gilt: Bei Bahnen mit Hindernisaufbauten ist der Ball, ggf. unter  Beachtung der Ablegerichtlinien, von dort weiterzuspielen, wo er die  Grenzlinie passiert hat.
Bei Bahnen ohne Hindernisaufbauten ist der  Ball, ggf. unter Beachtung der Ablegerichtlinien, von dort  weiterzuspielen, wo er zur Ruhe gekommen ist. Der Liegepunkt eines  abgelegten bzw. versetzten Balles darf vor dem Schlag nicht noch mal  verändert werden. Ist eine Bahn nur von der Abschlagmarkierung spielbar,  ist jeder Schlag von dort auszuführen.

Hindernisse:
Hindernisse  müssen auf dem vorgeschriebenen Weg überwunden werden. Ein Hindernis  ist überwunden, wenn der Ball die Grenzlinie mit seinem Auflagepunkt  berührt oder berührt hat.

Ende des Spiels:
Das Spiel an einer Bahn ist beendet, wenn das Ziel erreicht ist oder bereits 6 Punkte notiert sind.

Lauf des Balles:
Ein Spieler darf den auf  der Bahn liegenden und im Spiel befindlichen Ball mit der Hand nur unter  Kontrolle seiner Mitspieler oder des Bahnrichters berühren. Soll er zum  Reinigen aufgenommen werden, ist seine Lage vorher eindeutig zu  markieren. Für die Sauberkeit ist jeder Spieler selbst verantwortlich.  Zufällige Behinderungen dürfen nicht beseitigt werden, solange sich der  im Spiel befindliche Ball in Bewegung befindet.
Der Lauf eines im  Spiel befindlichen Balles darf nach dem Schlag weder durch den Spieler  noch durch eine andere Person absichtlich beeinflusst werden. Wird der  Lauf eines im Spiel befindlichen Balles durch äußere Einwirkung  beeinflusst, so ist ohne Bevorzugung oder Benachteiligung des Spielers  durch ein Mitglied des Schiedsgerichts ein neuer Schlag festzusetzen.
Geschah  die äußere Einwirkung vor Überwinden der Grenzlinie, hat der neue  Schlag vom Abschlag als Wiederholung zu erfolgen, also keine Anrechnung  eines Punktes. Bei Beeinflussung hinter der Grenzlinie auf dem Weg zum  Ziel gilt allgemein neuer Schlag von einem Punkt im Zielkreis, kein  Wiederholungsschlag. Alle Schläge sind als Punkte anzurechnen.
Hat  der im Spiel befindliche Ball eindeutig geruht, und wird er danach durch  äußere Einwirkung wieder in Bewegung gesetzt, muss er auf den Ruhepunkt  zurückgelegt werden.

Betreten der Bahn:
Eine  Bahn darf grundsätzlich nicht betreten werden, solange sich der im  Spiel befindliche Ball bewegt. Sonst darf eine Bahn betreten werden,  wenn es vom Betreiber zugelassen ist. Miniaturgolfbahnen (Eternit)  dürfen grundsätzlich nicht betreten werden.
 
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